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Was ist ein Frettchen?
Das Frettchen gehört zu der Familie der Marderartigen (Mustelidae), also zu der Ordnung der Raubtiere.Sie werden bereits seit dem Mittelalter von uns Menschen domestiziert (Umwandlung eines Wildtieres zu einem Haustier), der Stammvater des heutigen "Haustier" Frettchen ist der Iltis. Es gibt Hinweise darauf, das der Mensch, den "wilden Vorfahren" unseres heute bekannten Frettchens bereits um 400 vor Christus für die Mäuse-, Ratten- und Schlangenbekämpfung zunutze gemacht hat. Ursprünglich wurde das Frettchen für die Jagd gezüchtet, aber auch die "feinen Damen" fanden Gefallen an diesen quirligen Zeitgenossen. Die ersten Frettchen waren Albinos, alle anderen, uns heute bekannten Farbvariationen, wurden erst viel später herangezüchtet.

Frettchen sind KEINE Wildtiere
Das Frettchen ist eine Nachzucht des europäischen Iltis. Frettchen können nicht aus einem Wildfang stammen, so wie das bei manchen anderen Exoten in menschlichem Besitz der Fall sein kann (Servale,Wildvögel). Schon vor langer Zeit wurden Tiere aus der Familie der Marderartigen gezähmt.Es ist jedoch nicht sicher, ob es bereits aus dem Alten Ägypten oder doch erst aus dem Antiken Rom belegbare Quellen gibt. Es gibt allerdings auch Hinweise darauf, das der Mensch bereits 400 vor Christus die Vorfahren des uns heute bekannten Frettchen der Natur entnommen, gezähmt und zur Ungezieferbekämpfung eingesetzt haben. Sie wurden vor allem gegen Ratten, Mäuse, Schlangen in Haus und Hof gehalten. Auch wurden Frettchen schon sehr früh als Heimtiere, "Kuscheltiere" gehalten, so wie bereits der Adel des 13.Jahrhundert. Im Mittelalter galten Albino-Frettchen als Schoßtiere feiner Damen. Anscheinend war selbst Leonardo da Vinci dem Charme der Frettchen unterlegen, denn er schuf das wunderschöne Gemälde ?Dame mit Hermelin?. Später wurden sie auch zur Kaninchenjagd (Frettieren) verwendet. Auch heute werden noch erfolgreich Kaninchen damit gejagt, dabei arbeiten Frettchen eng mit Mensch und Hund zusammen,das Frettchen ist wendig und klein genug,um in die Bauten zu gelangen und hetzt die Kaninchen aus ihrem Bau.

Frettchen sind KEINE Nager
Frettchen sind Raubtiere. Der Mythos, das Frettchen Nager sind, hat sich immer noch in vielen Köpfen festgesetzt, wahrscheinlich durch die Kabelschäden, die so manchen Autofahrer schon zur Verzweiflung gebracht hat. Leider wissen die meisten nicht, das damit nur der Bau des Rivalen zerstört werden soll. Als das Frettchen in den 70érn schon mal in Mode war, wurden diese Tiere tatsächlich wie Nager behandelt und leider auch viel zu oft falsch ernährt. Erst in den 80érn wurde angefangen, den Irrglauben entgegen zu wirken.

Rohes Fleisch macht Frettchen NICHT aggressiv
Frettchen sind kleine Raubtiere, die sich hauptsächlich von Fleisch ernahren, gerade Eintagskücken werden empfohlen, da sie fast alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Es gibt, so wie bei Hunden die Möglichkeit, sie nur von Fleisch zu ernähren, diese Art der Fütterung heißt "Barf" Auch Frettchen, welche zum Frettieren eingesetzt werden, sind zahm, wenn sie genug Kontakt zu Menschen haben. Unsere Dipsy bekamen wir letztes Jahr von einem Jäger, bis zu diesem Zeitpunkt wurde sie zur Kaninchenjagd eingesetzt, sie ist mein absoluter Favorit und eine süße, kleine Schmusemaus.

Frettchen sind KEINE Einzelgänger
Frettchen brauchen einen Artgenossen als Partner, Frettchen in sogenannter Gruppen- oder Paarhaltung werden in der Regel zutraulicher und zahmer.Der Mensch kann ihnen die Artgenossen nun mal nicht ersetzen, egal, ob es um ihren Spieltrieb geht oder um die gegenseitige Pflege, usw.. Aber auch hier gilt,die Ausnahmen bestätigen die Regel: Allerdings sollte man keinem Frettchen einen Partner aufzwingen, wir Menschen mögen ja auch nicht jeden!!!!!
Wenn zwei Frettchen sich auf "Biegen und Brechen" nicht leiden können, sollte man sie nicht zwingen. Das ist eine persönliche Erfahrung. Bei einer Bekannten starb der Partner und die Fähe wollte einfach keinen neuen Partner akzeptieren. Nach etlichen Versuchen, sie wieder zu Vergesellschaften, gaben wir auf und die Fähe war glücklich allein bleiben zu dürfen.


Frettchen haben einen Eigengeruch
Natürlich haben Frettchen einen Eigengeruch, so wie jedes andere Tier auch, Hund, Katze, Maus, usw. haben ihn ja auch.
Ob man den Eigengeruch als stinkend empfindet, ist jedem selbst überlassen. WICHTIG: Während der Ranzzeit ist der Eigengeruch allerdings viel intensiver. Vor allem bei Rüden, die dann alles und jeden markieren. Bei kastrierten Frettchen bleibt nur der typische Eigengeruch erhalten.Das Entfernen der Stinkdrüsen ändert nichts am Eigengeruch der Frettchen. Die Stinkdrüsen werden eh nur zur Verteidung, bei starkem Erschrecken usw. eingesetzt. Es ist ganz einfach der natürliche Eigenschutz, den sie noch von ihren "wilden Vorfahren" besitzen.
Die Drüsen werden nur im Krankheitsfall entfernt, also wenn es unbedingt notwendig ist, läßt man sie ohne speziellen Grund entfernen, macht man sich im übrigen strafbar.


Frettchen sind NICHT bissig und aggressiv
Wenn man seine Frettchen richtig hält, also nicht den ganzen Tag in zu kleinen Käfigen hält oder gar allein einsperrt und sich genug mit ihnen mit ihnen beschäftigt wird,sind Frettchen absolut nicht bissig. Sie haben einfach ihre eigene, wilde Art, miteinander zu spielen. Sie folgen doch nur ihrem natürlichen Trieb und Instinkt, fangen, herumtoben, Beute machen ist nun mal die Natur des Frettchens. Deshalb ist es auch umso wichtiger, dass sie ihre Artgenossen haben, um sich richtig austoben zu können. Jungtiere toben dabei etwas wilder, als ausgewachsene Tiere, sie müssen erst noch lernen, das die Hand keine Bedrohung ist und ihr Zwicken für uns Menschen schmerzhaft ist. Aber mit genügend Geduld und Liebe lernen sie es sehr schnell.


Frettchenfähen müssen nicht unbedingt einmal getragen haben
Es ist für Fähen weder aus medizinischer noch aus Psycholigischer Sicht notwendig, einmal gedeckt und dann erst zu kastriert zu werden. Vor allem Anfänger denken oft nicht ausreichend über die Konsquenzen, die das Züchten mit sich bringt, nach. Tragende Fähe benötigen idealerweise hochwertiges Futter, ständige Beobachtung und viel Ruhe gerade die letzten Tage bevor sie gebähren. Nicht alle Fähen dulden in dieser Zeit Artgenossen,es gibt Fälle, bei denen es Revierkämpfe bis zum Tod gab, also sollte auf jeden Fall ein Ersatzgehege bereit stehen, für den Fall der Fälle. Natürlich kann es auch gut gehen, aber das Risko eingehen? WICHTIG: Wenn die Fähe schon in der Dauerranz ist oder hinter sich hat, soll man Sie auf keinen Fall decken lassen, da es ist ein gesundheitliches Risiko für die Fähe mit sich bringt.


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