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Wasser ist sehr wichtig für die Frettchen
Man sollte Wasser auf keinen Fall nur in Nippeltränken zur Verfügung stellen, sondern auch für offenen Wasserschalen sorgen. Bei Nippeltränken neigen Frettchen dazu, zu wenig zu trinken. Als Alternative gibt es auch Papageienschüsseln, sowie Plastikschüsseln, die man am Käfig festschrauben kann. Zu wenig Wasser führt unter anderem oft zu Nierenproblemen und -erkrankungen. Besonders bei der Fütterung von Trockenfutter ist das Trinken von entscheidender Wichtigkeit.

Zucker ist für Frettchen schädlich.
Man sollte bei Fertigfutter darauf achten, dass weder Zucker noch Caramel enthalten ist. Sehr oft wird werden diese Inhaltsstoffe in Nassfutter gemischt, da es die meisten Tiere dann lieber fressen, auch in sehr vielen Leckerlies, sowohl in Katzen- als auch in Hundeleckerlies ist Zucker enthalten.Fütterung von Obst ist in geringer Menge nicht schädlich,aber bitte nicht zuviel, da die Tiere sonst schlimmen Durchfall bekommen können oder schlimmstenfalls sogar erkranken. Auch die Fertigfuttersorten, die zu stark gesalzen sind, sind nicht gut für die Gesundheit.Gerade im Sommer, wenn es sehr heiß ist, sind unsere Frettchen dankbar, wenn sie etwas Gurke, Wassermelone usw. zur Erfrischung bekommen.Obst und Salat sollte aber auf Keinen Fall Ersatz für das normale Futter sein. Mittlerweile gibt es spezielles Frettchenfutter, welches auf die Bedürfnisse der Kobolde abgestimmt ist.

Keine Milch geben.
Die in der Milch enthaltene Lactose führt zu Durchfall. Man kann hin und wieder etwas Katzenmilch geben. Die Katzenmilch kann man ruhig auch mit Wasser verdünnt geben. Sollte man Jungtiere aufpeppeln müssen, empfiehlt sich die Aufzuchtsmilch von Royal Canin für Katzen.

Kein Schweinefleisch füttern.
Es besteht absolutes Verbot für Schweinefleisch. Da Frettchen sonst den Aujeszky-Virus bekommen.Diese Krankheit beginnt mit Mattigkeit und Futterverweigerung. Sie kann nach Fütterung von rohem Schweinefleisch auftreten. Die Krankheit würde übrigens immer tödlich verlaufen und nach ca. 24 Stunden eintreten. Also, für das Wohl der Tiere: Verzichtet bitte auf Experimente mit Schweinefleisch!!!!!!

Die Ernährung sollte also abwechslungsreich und ausgewogen sein.
Das Frettchen gehört zu den Carnivoren, also ist es ein Fleischfresser, Raubtier. Es hat einen relativ kurzen Dickdarm, dadurch nehmen sie unter den Fleischfressern eine besondere Position ein. Die Länge des Dickdarms beträgt nur etwa 5% des gesamten Magen-Darm-Traktes aus; bei einem Hund oder bei einer Katze sind das immerhin 20%. Dadurch beträgt die Verdauungszeit auch nur rund 3-4 Stunden. Diese kurze Verdauungszeit ist dafür verantwortlich, dass dem Frettchen auch nur eine kurze Zeit zur Verfügung steht, um aus der Nahrung lebensnotwendige Nähr- und Vitalstoffe herauszuziehen. Deshalb sollte man auf eine besondere Ernährung achten. Das Frettchen benötigt mindestens 80% an tierischem Protein und höchstens 20% an pflanzlichen Proteinen. Letzterer wird bereits oft aus dem Mageninhalt der Futtertiere geliefert.Ausserdem besitzt das Frettchen keinen Blindarm, sodass es auch keine zellulosehaltige Nahrung verarbeiten kann.Das Frettchen als Haustier kann mit Trockenfutter, Nassfutter oder Frischfutter als Zusatzkost ernährt werden. Beim Trockenfutter kann Katzenfutter verwendet werden, da es spezielles Frettchenfutter in dieser Variante kaum gibt. Dabei sollte es sich um hochwertige Produkte handeln. Katzenfutter kann auch mit Frettchenfutter wie Totally Ferret, Kennel Nutrition Ferret gemischt werden.Als Nassfutter kann man ebenfalls Katzenfutter wie: Animonda Carny, RopoCat oder Bozita verwenden. Die Nahrung kann mit Vitaminflocken wie Biotin oder Supertone aufgepeppt werden.Es gibt auch die Möglichkeit, seine Frettchen mit Fleisch zu füttern, diese Fütterungsart ist eine wichtige Ergänzung für Frettchen und sollte zu zwei Dritteln verabreicht werden. Reines Frischfutter, also die sog. Barf-Fütterung, kann allerdings zu Mangelerscheinungen. Als Frischfutter eignen sich unter anderem Geflügel, Innereien, Fisch oder Eier.Da sich Frettchen sehr leicht spezialisieren, sollte man gleich von Anfang an sehr verschiedene Sachen füttern, sonst gewöhnen sie sich an eine Futterart oder Futtersorte und es besteht die Gefahr von Erkrankungen durch Einseitigkeit der Ernährung. Lernen sie gleich am Anfang verschiedenes Futter kennen, so lieben sie dann auch weiterhin die Abwechslung. Am besten ist es ihnen täglich mindestens zweimal verschiedenes Futter zu geben (z.B.:einmal Trockenfutter, einmal rohes Fleisch; am nächsten Tag vielleicht einmal Naßfutter, einmal Küken). Man kann sowohl Trockenfutter, als auch Naßfutter (Dosen, Schälchen) geben.Es gibt auch die sog. Barf-Fütterung, das bedeutet, das nur Fleisch gefüttert wird.Fressen kann auch Beschäftigung sein,wenn sie sich das Futter "erarbeiten" , so kann man Trockenfutter in der Futterkugel geben.Es gibt dafür eigene Kugeln für Katzen und Frettchen, mit oben einer regulierbaren Öffnung, welche man an die Größe der Trockenfutterstückchen anpassen kann.


Momentan gibt's nix Neues...
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