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Überlegungen vor einer Zucht
Es sei gesagt, mit der Zucht von Frettchen verdient man sich definitiv keine goldene Nase. Bevor man mit Frettchen züchtet, sollte man sich einige Punkte sehr gründlich überlegen und auch überprüfen, ob man auch bereit ist, die Verantwortung für die zusätzliche zeitintensive Pflege für das tragende, werdende Muttertier, sowie für deren Nachwuchs tragen kann und will.Frettchenanfängern ist von einem sofortigen Zuchteinstieg abzuraten. Man sollte schon Erfahrungen gesammelt haben, bevor man sich auf Zucht einlässt, so wie es bei jeder Zucht sein sollte, egal welcher Art.Vorallem die Zucht mit Angora-Frettchen gehört nicht in unerfahrene Hände, da die Fähen meist über zuwenig Milchproduktion verfügen, also sollte auf jeden Fall ein Ammentier zur Verfügung stehen muß. Gerade in Österreich, sowie auch in Deutschland gibt es jährlich immer mehr Frettchennachwuchs, da das Frettchen, als Haustier, wie bereits in dem 70érn wieder in Mode ist. Aber es bleiben auch immer häufiger Welpen übrig und es wird immer schwer sein, ein guten Platz für sie zu finden, wenn man gewissenhaft auf das Wohl des Tieres bedacht ist und nicht nur ans schnelle Geld will. Fazit: Frettchenzucht ist eine kostspielige und zeitaufwendige Sache, die man sich wirklich gut im Vorraus überlegt haben soll, bevor es zu einem Desaster kommt.

Auswahl der Zuchttiere
Man sollte niemals mit Abgabefrettchen, Frettchen aus Tierhandlungen züchten. Man kennt ihre Ahnentafel nicht, weiß nicht ob man nicht doch,trotz aller Vorsicht, Inzucht betreibt oder über die Gesundheit der Eltern, der Geschwister, von Geschwistern der Eltern,...Durch unüberlegte Verpaarung oder durch Inzucht, haben leider immer noch viele Frettchen gesundheitliche Probleme: viele Frettchen sterben sehr jung an Krebs, haben von Geburt an Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen oder Gendefekte, wie Taubheit. So gibt es verschiedene Farbzuchten, die mit einem erhöhten Risiko für Erbschäden belastet sind. Eigentlich will doch niemand, daß sein Frettchen jung stirbt oder eine erbliche Erkrankung hat, die ständiger Behandlung bedarf und die Lebenswartung des Frettchens stark verringert. Deshalb ist es besonders wichtig, auf die Auswahl der Zuchtfrettchen zu achten, sowohl beim Deckrüden als auch bei der Fähe.

Haltung der Zuchttiere
Bei der Haltung der Frettchen sollten bei einer Frettchenzucht einiges beachtet werden, um gesunde, agile Welpen heranzuziehen. Die Frettchen müssen viel Kontakt mit ihren menschlichen Besitzern haben sich miteinander beschäftigen: menschlichen Hautkontakt, um die Angst vor der Hand zu verlieren, spielerische Übungen. Die Frettchen sollten viel Platz und Bewegungsmöglichkeiten haben, viel Platz zum tollen und sie sollten viel Abwechslung haben, nichts ist schlimmer für Frettchen als sich zu langweilen, das zeigen sie ihrem Besitzer recht schnell, indem sie leichter dazu neigen zu zwicken.

Ernährung der Zuchttiere
Sowohl der Rüde, als auch die Fähe sollten gut und abwechslungsreich ernährt worden sein.Während der Schwangerschaft, sowie auch während der gesamten Säugezeit sollte man besonders auf die Ernährung der Fähe achten.Aber auch für die Welpen sollte ab dem Zeitpunkt, in der sie anfangen feste Nahrung zu sich nehmen, abwechslungsreiche und hochwertige Nahrung zur Verfügung stehen.Hierbei ist auf den tierischen Proteingehalt, auf die Ausgewogenheit der Fette, Minerale, Vitamine, etc., auf die Abwechslung der Nahrung zu achten.Es gibt Zusatzstoffe, die man beimischen kann, auch Aufzuchtsmilch, in der alle wichtigen Mineralien und Proteine enthalten sind, kann den Jungtieren und dem Muttertier angeboten werden. Auf Obst sollte die erste Zeit verzichtet werden, da der Verdauungstrakt anfangs noch sehr anfällig ist und zu schnelles Umstellen der Nahrung zu Erkrankungen führen kann.

Entwicklung der Welpen
Bis zur 3.Woche säubert die Fähe ihre Wurfbox selbst und nicht jede Fähe duldet in dieser Zeit Eindringlinge, es kann sein das sie ihren Besitzer angreift, aber schlimmstenfalls tötet sie ihren Nachwuchs. In dieser Zeit ist also äusserte Vorsicht und Geduld vom Frettchenhaltern gefordert.Wer seine Tiere kennt, wird merken, wann er deduldet wird und wann er lieber seine Finger weglässt. Nach der 3.Woche bleibt es am Halter die Wurfbox täglich zu säubern. Ab der 4.- 5.Woche machen sich die Jungtiere auf Erkundungstour, in dieser Zeit sollte das Gehege mindestens 2xtäglich gesäubert werden.Die Jungtiere sollten nun mit viel Zeit und Geduld an die menschliche Hand gewöhnt werden. Auch ist ein hochwertiges Futter das A und O für die Welpen.

Was tun, wenn die Fähe öfter in einem Jahr in die Ranz kommt?
Es kommt nicht selten vor, das eine Fähe, nach der Aufzucht ihrer Jungtiere bald wieder in die Ranz verfällt. JEDER verantwortungsvolle Züchter lässt seine Fähen nur 1x im Jahr auf, da alles andere eine Qual für die Fähen wäre. Ausreden wie: das ist der natürliche Lauf, sind faule Ausreden der Besitzer. Auch Iltisfähen können in der Natur öfter als einmal im Jahr in die Ranz kommen, werden aber durch die weiten Reviere nicht jedesmal gedeckt und auch nicht jeder Wurf überlebt, somit ist eine zweite Ranz der natürliche Arterhaltungstrieb. Züchter die ihre Fähen jedesmal decken lassen sind einfach nur unverantwortlich. Jeder Zuchtverein VERBIETET sogar ein zweites auflassen einer Fähe, da dies auf keinem Fall zum Wohle des einzelnen Tieres ist, sondern der Egoismus der Halter, die nur das schnelle Geld machen wollen.

Dauerranz
Bei Fähen besteht die Gefahr, daß sie in die Dauerranz kommen, sollten sie nicht gedeckt werden. Die Dauerranz verläuft meist tödlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird und durch Hormontabletten oder -spritzen beendet wird. Es gibt zwar keine Statistiken, wie häufig es vorkommt, daß unkastrierte Fähen, die nicht gedeckt werden in die Dauerranz kommen. Allerdings wird immer wieder darauf hingewiesen, daß man Fähen gerade aus Vorsorge auf alle Fälle kastrieren lassen soll, wenn nicht gezüchtet werden soll. Vorallem Frettchenanfängern sollte der Züchter die Aufklärung nicht verweigern, den jeder hat mal mit der Leidenschaft Frettchen angefangen und besaß von Anfang an das Wissen, welches man nach jahrelanger Erfahrung gesammelt hat. Denn gerade durch Aufklärung kann man auch viel Leid an diesen trolligen Tieren vermeiden..


Momentan gibt's nix Neues...
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