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Staupe
Diese schon durch Berührung oder Beriechen, sowie durch Kontakt mit infizierten Tieren (Hund, Katze, Frettchen) übertragbare fieberhafte Virusinfektion kann Frettchen jeden Alters befallen, egal ob Aussen- oder Innenhaltung. Es reicht sogar schon aus, wenn der Mensch (Schuhe) oder Hund nach einem Spaziergang die Erreger mit in die Wohnung bringt.Die Infektion mit diesem Frettchenvirus(es gibt verschiedene Virusstämme), ist besonders gefährlich. Das Virus hat eine Inkubationszeit von 5 - 7 Tagen. Appetitlosigkeit, apathisches Verhalten, Augen- und Nasenausfluss sind die ersten Symptome einer Staupeerkrankung. Im Verlauf dieser Krankheit (8 -10 Tage) entstehen Ekzeme an Pfoten und Nasenspiegel. Das Tier wird meistens so geschwächt, dass es quallvoll eingeht. Eine Therapie kann leider nur symptomatisch erfolgen. Zur Vorbeugung ist allerdings eine Schutzimpfung möglich. Die Erstimpfung kann in der 6. - 8. Lebenswoche erfolgen. Eine Wiederholungsimpfungen erfolgt nach 4 Wochen. Danach wird die Impfung jährlich wiederholt.

Tollwut
Tollwut ist eine Virusinfektion. Das Virus wird durch Kontakt mit infizierten Tieren übertragen. Obwohl durch massive Impfkampagnen sowohl bei Wild- als auch Haustieren, die Gefahr abgenommen hat, ist sie immer noch eine große Gefahr. Besonders bei der jagdlichen Nutzung von Frettchen (Frettierjagd) ist das Tier gefährdet. Das erkrankte Frettchen ist stark erregt und zeigt aggressives Verhalten, meist bissig. Im Verlauf der Erkrankung zeigen sich Apathie und Lähmung. Zeigen sich derartige Symptome, ist unbedingt ein Tierarzt aufzusuchen. Bestätigt sich der Verdacht, muss das Tier eingeschläfert werden.Wenn die Frettchen in Aussenhaltung oder mit den Tieren spazieren gegangen wird, sollten sie unbedingt gegen diese sehr ansteckende Viruserkrankung geimpft werden.Zur Vorbeugung ist eine Schutzimpfung möglich. Die Erstimpfung kann in der 13. Lebenswoche erfolgen. Danach erfolgt eine jährliche Wiederholungsimpfung.

Influenza (Grippe)
Influenza ist eine Virusinfektion. Das Virus wird durch die sogenannte Kontakt- und Tröpfcheninfektion übertragen. Als Überträger kommen infizierte Tiere, aber auch Menschen in Frage. Aber auch der Mensch kann sich beim Tier infizieren. Nach einer Inkubationszeit von etwa 2 Tagen erscheinen die ersten Symptome: Appetitlosigkeit, Apathie, Nasenausfluss, ein plötzlicher Temperaturanstieg. Erscheinen diese Symptome, ist der Tierarzt aufzusuchen, der die nötige Behandlung vornimmt. Bei rechtzeitiger Diagnose ist das Tier in 5 Tagen wieder auf den Beinen. Eine verspätete Behandlung oder gar Nichtbehandlung kann zum Tod führen.

Botulismus
Bei Botulismus handelt es sich um eine Vergiftung durch in bakteriell infizierten Futter (Erreger: Clostridium botulinum) entstandene Toxine. Der Erreger befällt Frischfutter. Besonders unter Luftabschluss findet das Bakterium ideale Lebensbedingungen. In dem infizierten Futter bilden die Bakterien durch ihre Stoffwechseltätigkeit die gefährlichen Toxine. Ca. 12 - 96 Stunden nach der Giftaufnahme erscheinen mit Apathie, Speicheln und Atemnot die ersten Symptome. Es folgt eine Paralyse der Muskulatur. Der Tod tritt durch Lähmung der Atemmuskulatur ein. Eine Therapie ist nicht möglich! Zur Vorbeugung sollte man Frischfutter nur in einwandfreiem Zustand geben.

Zahnstein
Zahnsteinbefall ist meist auf einseitige Ernährung zurückzuführen. Besonders bei älteren Tieren tritt häufig Zahnstein auf. Vom Tierarzt kann dieser problemlos entfernt werden. Um Zahnstein vorzubeugen, sollten man das Tier möglichst abwechslungsreich füttern.Oft verletzen sich Tiere das Gebiss am Gitter ihres Käfigs oder an Knochensplittern in der Nahrung, wodurch sich böse Entzündungen des Zahnfleisches bilden können. Deshalb sollte man regelmäßig das Gebiss des Tieres kontrollieren. Sollten man eine Verletzung feststellen, konsultiert man den Tierarzt. Im Gebiss klemmende Fremdkörper, z.B. Knochensplitter, führen bei Frettchen zu reglelrechter Tobsucht. Man sollte das Tier einzufangen und das Maul zu kontrollieren. Es muss nicht immer Tollwut sein, wenn ihr Tier verrückt spielt.Im Übrigen: Tollwut ist meldepfichtig!

Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche)
Es kommt dabei zu einer schmerzhaften Leber-Nieren-Erkrankung (Brech-Durchfall) beim Frettchen, die zum Tode führen kann. Die Erreger (Leptospira canicola) wird von kranken Tieren durch den Speichel und Urin ausgeschieden und hält sich in feuchter Umgebung sogar monatelang. Diese Krankheit ist meldepflichtig!

Parvovirose (Katzenseuche)
Dieser kleine Virus ist sehr widerstandsfähig und überlebt extrem lange, was wiederum bedeutet, dass er auch über die Schuhe in die Wohnung mitgebracht werden kann. Auch die sonst so gebräuchliche Desinfektion ist leider wirkungslos. Vor allem Katzen sind sehr anfällig auf diese Krankheit, Frettchen zum Glück weniger - aber dennoch, sollte man nichts riskieren.

Hepatitis (Leberentzündung)
Soweit uns bekannt ist, können Frettchen ist nicht daran erkranken, aber zur Sicherheit sei gesagt, in den meisten Staupe-Impfstoffen ist auch ein Impfstoff gegen Hepatitis.

Aujeszky-Virus
Diese Krankheit beginnt mit Mattigkeit und Futterverweigerung. Sie kann nach Fütterung von rohem Schweinefleisch auftreten. Deshalb besteht absolutes Verbot für Schweinefleisch. Die Krankheit würde übrigens immer tödlich verlaufen und nach ca. 24 Stunden eintreten

Dauerranz
Bei Fähen besteht die Gefahr, daß sie in die Dauerranz kommen, sollten sie nicht gedeckt werden. Die Dauerranz verläuft meist tödlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird und durch Hormontabletten beendet wird. Es gibt zwar keine Statistiken, wie häufig es vorkommt, daß unkastrierte Fähen, die nicht gedeckt werden in die Dauerranz kommen. Es wird jedoch immer wieder darauf hingewiesen, daß man Fähen aus Vorsorge auf alle Fälle kastrieren lassen soll, wenn nicht gezüchtet werden soll. Gerade Frettchenanfängern sollte der Züchter die Aufklärung nicht verweigern.

Giardien



Momentan gibt's nix Neues...
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Badger
Badger wird mit anderem Namen auch Dachsfrettchen ...

Frettchen sind KEINE Wildtiere
Das Frettchen ist eine Nachzucht des europäis...

Zecken
Einfach die Zecken mit einer Zeckenzange abzupfen....

Niemals Handschuhe
Bitte versucht nie, Frettchen mit Handschuhen anzu...




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