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Tragezeit und Welpenentwicklung
Die Tragzeit (Schwangerschaft) der Fähe beträgt zwischen 37 und 42 Tage (nach 45 Tagen sterben die Welpen ab),ca. drei bis vier Tage vor dem Geburtstermin, sollte man das Schlafhäuschen/Wurfbox der Fähe mit frischen Tüchern auslegen (Baumwolltücher, Bettlaken oder eine Hundedecke, Babydecke), dabei ist jedoch zu achten, das sich im Stoff keine Schlingen / lose Fäden befinden, da sie sich sonst mit ihren Krallen verfangen können. Es gibt auch Züchter die bessere Erfahrungen mit Heu oder Stroh gemacht haben. Wir persönlich verwenden Tücher und können diese Variante nur weiterempfehlen.
Darin werden die Jungen (Welpen), meistens im Laufe des Vormittags oder der frühen Abendstunden zur Welt gebracht.
Diese werden umgehend von der Fähe saubergeleckt, abgenabelt und an die Zitzen gelegt. Nach der Geburt sollte die Wurfbox unbedingt auf eventuelle Totgeburten oder herumliegender Nachgeburten untersucht und davon gereinigt werden, vorausgesetzt die Fähe duldet es. Ein Wurf besteht meist zwischen 2 und 8 Jungtieren, es gibt aber auch Berichte über 10-12 Junge.
Nach der Geburt sind die Jungtiere meist nicht wesentlich größer als der Daumen eines erwachsenen Menschen, sind also ca. 5-7cm lang und wiegen 5-10g. Sie sind nur leicht weiß behaart, sind blind und taub. Die Augen zeichnen sich nur leicht unter der Haut ab. Das Geschlecht ist äußerlich schon sehr deutlich erkennbar.
Um die Säuberung der Wurfbox kümmert sich die Fähe in den ersten 2 Wochen selbst, indem sie durch das Belecken des Bauches die Welpen zur Urin- und Kotabgabe auffordert und die Ausscheidungen auffrisst.
Etwa nach der dritten Woche reicht dann meistens die Eigenmilch der Mutter nicht mehr aus, um die Welpen richtig satt zu bekommen. Dann sollte vom Züchter der Frettchen unbedingt schon ein wenig Fleisch, aber nur in Breiform, zugefüttert werden. Aber auch mit zermanschten Naßfutter kommen die Kleinen durchaus schon klar.
Jetzt kommt auch die Zeit, wo die Welpen beginnen, das sichere Nest zu verlassen. Das passiert meistens dann, wenn die Mutter nicht in der Nähe ist und die Kleinen großen Hunger haben. Zuerst wird man ein klägliches "Rufen" der Welpen hören, erscheint dann die Mutter nicht, so geht man eben auf Wanderschaft. Manchmal schlafen dann die Kleinen dort ein, wo sie sich mit Mühe hingeschleppt haben. Eine fürsorgliche Mutter wird jetzt umgehend ihr Junges ins Nest zurückbringen.
Nach etwa zwanzig Tagen kommt die Fellfärbung zutage, die jedes einzelne Frettchen später wirklich haben wird.
Ab ca. 30 Tage nach der Geburt der Welpen werden sich ihre bis jetzt fest verschlossenen Augen öffnen. Nun werden die kleinen Frettchen immer öfter das sichere Nest der Mutter verlassen, um ihre Umgebung kennen zu lernen.
Mindestens 8-12 Wochen (je nach Entwicklung, auch hier entwickeln sich nicht alle Würfe gleich schnell), sollten die Jungtiere auf jeden Fall bei dem Muttertier bleiben, auch wenn es einige Züchter gibt, die ihre Jungtiere bereits mit 6 Wochen abgeben.
In den ersten Wochen ihres Lebens müssen die Kleinen nämlich, sozusagen spielerisch, das gesamte soziale Verhalten in der Gruppe regelrecht erlernen. Wie man zum Beispiel untereinander eine Rangordnung herstellt, dass man die Katzentoilette benutzt, wie die Fellpflege funktioniert und so weiter.Von der Mutter zu zeitig abgesetzte Welpen bleiben, jedenfalls in den meisten all der Fälle, in ihrer Entwicklung zurück.


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