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Wie erzieht man Frettchen?
Bei der Frettchenerziehung gibt es verschiedene Methoden und jeder Besitzer muß für sich selbst entscheiden, welche der Erziehungsvarianten die Richtige ist.
Das wichtigste dabei ist wohl, das man begreift, das ein Frettchen kein Hund ist, welchen man auf Komandos wie Sitz, Platz usw. abrichten kann.
Es erfordert viel Ruhe, Zeit, Liebe und Geduld, ein Frettchen zu erziehen. Gerade Welpen sind nicht einfach zu erziehen, da sie den ganzen Tag nur Blödsinn im Kopf haben und Anfangs gern man herzhaft zu beisen. Frettchen mit Handschuhen anzufassen ist ein absolutes No-Go, durch Handschuhe hat man weder das Gespür, wie fest man den Welpen wirklich hält, noch begreift das Frettchen, das es nicht in die Hand zwicken soll. Ganz im Gegenteil, durch den Handschuh kann das Frettchen ein gestörtes Verhältnis, schlimmstenfalls Angst vor der Hand, bekommen.
Eine der gängigsten Methoden ihnen zu zeigen, das es nicht in Ordnung ist, sich in Fingern zu verbeisen ist, das Frettchen mit einen bestimmenden "Nein", "Aua" oder "Aus" zu ermahnen, es danach abzusetzen und zu ignorieren.
Mittlerweile sind wir zu der Methode übergegangen, das wenn sich ein Welpe verbeist, zwickt oder zu grob wird, es auf den Arm zu nehmen ihm vorsichtig das Schnäuzchen zu halten und es "Zwangs zu knutschen". Dieses Spiel wird zwei, drei Mal durchgestanden, dann hat es erst mal die Schnauze voll geknutscht zu werden und versucht es nicht mehr. Sobald es wieder ansetzen sollte, ist wieder "Zwangsknuddeln" angesagt.
Wichtig bei der Erziehung ist natürlich auch der "Belohnungseffekt".
Wenn ein Frettchen brav ist, nicht zwickt oder brav ins Klo geht, um sein Geschäft zu verrichten, wird es mit einem Leckerchen belohnt. Gerade Anfänger lassen sich oft von der Niedlichkeit der Welpen täuschen und sind dann haushoch mit der Erziehung überfordert, geben ihre Tiere schlimmstenfalls bald ab, um sich wieder neue Welpen zu holen, die leider oft die gleichen Probleme mit sich bringen.
Daher finde ich es extrem wichtig, das der Züchter oder die Frettchenhilfe, von der man die Frettchen geholt hat, den Besitzern mit Rat und Tat zur Seite stehen, um den Tieren das Leid zu ersparen, herumgereicht zu werden.

Liebe geht durch den Magen
Auch bei unseren Frettchen gilt: je besser ich gesättigt bin, umso weniger habe ich Hunger.
Man kann sich einiges an Zwickereien ersparen, wenn man dies beherzigt. Gerade Welpen, die noch Hunger haben, zwicken gern mal herzhaft zu.
Am besten erst sattfuttern und etwas auspowern lassen, dann verspürt das Frettchen schon weniger Lust zu beisen.

Niemals Handschuhe
Bitte versucht nie, Frettchen mit Handschuhen anzufassen. Denn mit Handschuhen verliert ihr auch das Feingefühl, wie stark ihr das Frettchen haltet. Das kann im schlimmsten Fall darin enden, das sich das Frettchen aus eurem Griff befreit und durch den Sturz verletzt. Es kann aber auch sein, das ihr dem Stinker bereits mit eurem Griff unangenehm drückt, was dazu führen wird, dass es daraus den Schluss zieht, das die Hand schlecht ist und jede Berührung von euch Schmerzen bedeutet.
Auch wenn es sich verletzt wird es diese Erfahrung mit euch und eurer Hand verbinden. Dadurch kann es passieren, das ihr euch einen Angstbeiser heranzieht, der lieber erst mal zwickt, bevor er sich wieder Schmerzen zuführen lässt.

Genügend Auslauf muß sein
Gerade in der ersten Zeit ist es das A und O, das das Frettchen soviel liebevollen menschlichen Kontakt wie möglich bekommt. Nur so kann er Vertrauen zu seinem Gegenüber fassen. Das soll nicht heißen, das man das Frettchen 24Stunden hochnehmen soll, sondern der Neuling soll einfach verstehen, das er sich frei bei euch mit im Raum aufhalten kann, ohne das man ihm etwas böses will. Ja ruhiger ihr euch in euren Bewegungen verhaltet, desto schneller ist der Lernerfolg.
Sobald ihr freudig zum Spielen aufgefordert werdet, habt ihr den ersten Kampf schon gewonnen.
Ein gelangweiltes Frettchen läßt euch sonst den Unmut sehr schnell spüren.

Mit Leckerchen geht auch das Klo
Gerade die Klogänge können am Anfang etwas nervenaufreibend sein. Was macht man den mit einem Frettchen, welches sich weigert, brav in die Kiste zu machen oder sogar noch genau davor? Egal wo man die Toiletten hinstellt, die Frettchen finden immer ne leere Ecke, in die sie Parken können.
Nun, meine Erfahrung ist, man kann nicht früh genug mit Training anfangen. Sobald man feststellt, das das Frettchen aufgewacht ist, einfach auf das Klo setzen. Wenn es dann brav sein Geschäft hinein gemacht hat, natürlich mit einer Kleinigkeit belohnen.
Schimpfen bringt bei Frettchen da gar nichts, sonst wird es ganz nach Frettchenmanie auch noch zum Trotz gemacht.


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